AKTUELL 
Eine erlesene Wanderung 

Dichterstimmen zur Natur, zum Schwarzwald, zum Wandern - unterhaltsam, erstaunlich, berührend, die gab's am 8. Juni bei einer Wanderung zum 25. Geburtstag des Naturparks Südschwarzwald. Mit dabei: Naturpark-Geschäftsführer Roland Schöttle und zwei Dutzend Wanderinnen und Wanderer sowie ein Hund, Riccarda. Die Texte habe ich ausgesucht - und wer mehr darüber wissen und einiges nachlesen will, klickt hier 

Weit und nass - die Tour am 2. Juni

Tief Radha hat unsere geplante 35-km-Wanderung zusammenschmelzen lassen auf (immer noch) 22 km: Zu dramatisch die Gewitter-Warnungen vorab. Auch wenn es dann unterwegs von Hinterzarten via Feldsee und Bärental nach Titisee kein einziges Mal donnerte und blitzte. 

Dafür aber immer mal wieder von oben kam.  Von Nieseln bis Sturzregen war auf unserer Schwarzwaldvereins-Wanderung alles dabei. Und dennoch gibt es Unentwegte, die sich davon nicht schrecken lassen. So auch an diesem Sonntag. Sechs Tapfere waren dabei. 

Wer genau hinschaut, sieht hier natürlich, wie beschwingt wir nach dem 1A-Frühstück unterwegs im Raimartihof weitergewandert sind. Danke an Familie Andris, es war wieder mal eine große Freude, bei euch zu Gast zu sein.

Kappel ging an seine Grenzen

Das war schon eine schweißtreibende Angelegenheit: einmal entlang der Kappler Gemarkungsgrenzen ums Tal herumzuwandern war nicht nur wegen der sommerlichen Temperaturen eine Herausforderung. Es geht halt auch ziemlich steil bergauf. Aber: geschafft! Am ersten Tag gut 1000 Höhenmeter überwunden auf dem Weg nach oben. Und am zweiten Tag ging es etwas weniger mühsam eben diese 1000 Höhenmeter wieder bergab. Insgesamt 20 Teilnehmer haben sich der Herausforderung gestellt. 

Entstanden ist die Idee zur Grenzwanderung bei der Feier zum Jubiläum 750 Jahre Kappel im Jahr 2022. Nach meiner Bilderreportage über diese Wanderstrecke kam die Idee auf, das als Aktion für alle anzubieten. Dass es am Ende nur wenige waren, die an Kappels Grenzen (und vielleicht stellenweise auch an ihre eigenen) gingen, war zwar schade. Aber der guten Stimmung unterwegs hat es keinen Abbruch getan. 

Wer auf oder nahe an Kappels Grenzen wandert, muss sich gleich mal zu Beginn beim Aufstieg zum Peterberg ordentlich anstrengen. Auch im weiteren Verlauf bis zum Kybfelsen geht es stetig bergauf. Am Sohlacker wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der Wandergruppe Schauinsland erwartet, mit einem Vesper und Getränken. Auch der Ortsvorsteher schaute vorbei. Weiter dann via Kohlerhau zum Stäpfelesfelsen, wo gerade eine Bergwachttruppe übte. Da war vom Wanderklaus einiges zu erfahren, wie überhaupt unterwegs allerlei Informationen über Land und Leute für Unterhaltung sorgte. Und auch von den Einheimischen in der Gruppe gab's einiges Insiderwissen über Kappel früher und heute. 

Vier Stunden und ein paar Minuten reine Gehzeit brauchten die Wanderer für rund 12 meist ansteigende Kilometer bis zum Fuß des Schauinslandturms, der ja die höchste Stelle von Kappel markiert. Respekt! Ein kleiner Wermutstropfen: Der im Fahrplan stehende SBG-Bus ab Bergstation nach Kirchzarten fiel aus. Offenbar wurde er am ersten Tag, an dem er laut Sommerfahrplan fahren sollte, schlicht vergessen. Die Wandersleut' sind trotzdem gut heimgekehrt. 

VON NUN AN GEHT'S BERGAB

Tag 2 der Wanderung begann auf dem Schauinsland und führte auf dem Kamm östlich des Kapplertals bergab. Besonderes Schmankerl bei der Mittagsrast: Nicht nur das leckere Essen auf der Rappenecker Hütte, sondern auch ein kleines exklusives Platzkonzert des Musikvereins Kappel, der den Wanderern den Marsch geblasen hat. Oder war es doch eher eine Polka? Ziel der Wanderung dann schließlich: die Sportgaststätte in Kappel. Denn was wäre eine solche Tour ohne ein kühles Getränk zum Abschluss?

Insgesamt war der Weg rund ums Kappler Tal - jedenfalls nach der Messung in meiner Wander-App - 23,5 Kilometer lang. Dass sie möglich wurde, ist nicht zuletzt der Wandergruppe Schauinsland zu verdanken. Manfred Barhofer hat vorab nicht nur die Vesperstationen organisiert, sondern ist den ganzen Weg auch mitgewandert. 

Angekommen auf dem Gipfel

Unterwegs am  Pfeiferberg

Platzkonzert an der Rappenecker Hütte

Schnappschuss von der Wanderung zu den Moorwächtern am 21. Oktober. Wird wiederholt!

Was ist hier los? Aufnahmen für ein Video, das ich für die Hochschwarzwald Tourismus GmbH drehe. Im Bild: Der Knabe im Moor (Adrian, links), der Vilmer im Dreck (rechts)...

Der Flyer zu den Moorwächtern ist in der Tourist Information Hinterzarten erhältlich.

Die Wächter des Moores

Sie bewachen das Hochmoor von Hinterzarten: die verschiedensten Gestalten von Adnoba bis zu den Moosmännlein, geschnitzt von Bildhauer Thomas Rees aus Kappel. Mittlerweile sind sie an Ort und Stelle angekommen und schon eine Attraktion. Zu den Stelen gehören Infotafeln, auf denen sich die passenden Texte befinden. Die kann man sich auch vorlesen lassen - von mir. Im September soll alles fertig sein und eingeweiht werden. Einen, auch akustischen, Vorgeschmack gibt es auf der dazugehörigen Homepage, und zwar HIER

Der Knabe im Moor 2.0

Da gibt es diese Ballade aus dem 19. Jahrhundert, die seinen Gang durchs Moor und die Ängste dabei aufs Schauerlichste schildert. Für das Moor-Projekt habe ich sie in die heutige Zeit übertragen. Der Knabe ist mit Ohrhörern unterwegs und hört erst einmal nicht, was ihm die Geister zuflüstern. Doch dann... nachzulesen ist der ganze Text HIER 

Eine u(h)rige Geschichte

Ein Schwarzwaldengländer: Das war Andreas Löffler aus Sankt Märgen. 1839 zog er nach Cambridge, um dort als Hausierer Uhren made in Black Forest zu verkaufen. Aus seinen Briefen habe ich eine szenische Lesung gemacht, die an der Rankmühle Premiere hatte - mit Anna Faller als Löfflers Mutter Rosa, mit Rudolf Schwär als dessen Vater Michael und mit Josef Saier als Andreas Löffler. Kleine Eindrücke von einer bunten Veranstaltung des Schwarzwaldwaldvereins gemeinsam mit dem Förderverein Rankmühle!

2024 auch im Radio

Aus der Lesung ist nun auch ein Hörstück geworden, das am 4. August 2024 um 20 Uhr in SWR4 zu hören sein wird. Mit dabei: Franziska Ummenhofer als Mutter, Volkmar Staub als Vater sowie Martin Wangler als Andreas. Produziert haben wir im SWR Studio Freiburg.

Wege zur Demokratie

"Der Freiheit eine Gasse" heißt das Hörspiel, das ich im Gespräch mit Claudia Gabler in der VHS-Hörspielreihe Lörrach vorstellen durfe. Der muntere Talk mit Friedrich Hecker und Gustav Struve, den Helden von einst, findet sich zum Nachhören und auch zum Runterladen

HIER

Es ist 2023 genau 175 Jahre her, dass aufrechte Demokraten mit und um Friedrich Hecker mit einem - zunächst gar nicht so militärisch gedachten - Feldzug den Weg bereiten wollten für eine demokratische Republik. Sie starteten in Konstanz und wurde im April bei Kandern vernichtend geschlagen. Zum Jubiläum sind wir an fünf Tagen auf ihren Spuren gewandert und haben von den Demokraten von einst erzählt. Mehr dazu auf der Seite badische-revolution1848.de.

Eine Bilanz der Aktion in der Zeitschrift des Schwarzwaldvereins,  nachzulesen HIER

Hier geht es zur Fotogalerie der Wanderungen

Unterwegs 
mit dem SWR

Am 10. September kam es im SWR-Fernsehen: die Sendung "Treffpunkt" erzählt vom Wandern. Mich haben sie mitgenommen sozusagen als Sidekick, als Wanderführer, und es hat Spaß gemacht, mit Moderatorin Kristin Haub und dem Team unterwegs zu sein. Ein Klick aufs Bild führt zum Video der ganzen Sendung.

Abgedreht im Höllental

Wie funktioniert eine Klopfsäge? Wie stellte man früher Seile her? Und was ist eine Zwillingswohnmühle? Zu den historischen Bauten am Heimatpfad Hochschwarzwald gibt es nun Videos, die alles das erklären. Fürs Filmische war Klaus Peter Karger zuständig, ich habe mich um den Text und das Sprechen des Off-Kommentars gekümmert. Im Krone-Theater in Titisee-Neustadt kamen die Videos bei einer Preview auf die große Leinwand (Foto: © Karger Film Kultur und Video) . Die Videos sind auf der Seite heimatpfad.de (hier ein Screenshot) zu sehen. 

Souvenir de Martin

Martin Graff war ein elsässischer Tausendsassa. Schriftsteller, Kabarettist, Filmemacher - und vor allem: Grenzvagabund. 2021 ist Martin im Alter von 77 Jahren gestorben. Zum ersten Todestag lief im SWR in der Sendung "Mundart und Musik" eine Hommage à Martin, die ich im Mai im SWR Studio Freiburg produzieren durfte. Leider ist sie nicht mehr online.

Tun wir. Tun wir. Was dazu.

So heißt der Dokumentarfilm, der jetzt in Freiburg Premiere hatte. 90 Minuten über Widerständige, Pazifisten, Visionäre in Freiburgs Stadtgeschichte. Ich habe auch was dazu getan: nämlich meine Stimme für den Off-Text. Mehr zum Projekt ist hier nachzulesen.  

Unterwegs im Bürgerbus

Der neue Dreisam-Stromer dreht seit kurzem seine Runden rund um Kirchzarten. Ein Gedicht! Und ein Gedicht wert...nachzulesen hier. Der Bürgerbus wird von einer Reihe von Ehrenamtlichen gesteuert, ich habe nun auch schon mehr als 100 Schichten à 4 Stunden hinter mir. Hier ein Bericht im "Dreisamtäler". Macht so an die 10.000 Kilometer am Steuer - und das nur für mich. Es ist immer schön zu sehen, wie dankbar die Leute für unseren Service sind! Informationen zum Projekt hier.

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.