RÜCKBLICKE
Was so alles los war... 

Meine Wanderbilanz 2025: In diesem Jahr habe ich 40 Wanderungen geführt, exakt 500 (!) Menschen waren dabei. Auch diesmal wieder waren es kleine (Moorwanderung, 4 km) und große (Hochschwarzwaldrunde, 30 km) Touren, mal waren es nur drei Gäste, mal Schulklassen mit mehr als 25 Kindern. Und dann war da noch der Klassiker Max&Moritz, aber anders als bekannt... 

Herren im Bad - ein maritimer Abend

Maritimes im Hochschwarzwald? Ich war als Lotse, also als Moderator dabei, als der St. Petermer Frauenchor „Music for a while“ auf den Höhen des Schwarzwalds von Weite, Abenteuer und Freiheit des Matrosenlebens sang - und die Band „Shanty Peter und die Badweihermatrosengewerkschaftskapelle“ mit ihren Songs ordentlich Wellen schlug. Ach ja, und weil das (fast) kleinste Gewässer ja die Badewanne ist, durfte ich nicht nur den 30er-Jahre-Schlager "In meiner Badewanne bin ich Kapitän" singen, sondern auch mit Johannes Götz den legendären Sketch "Herren im Bad" von Loriot aufführen. Ihr kennt das schon: "Jetzt wissen Sie, dass Sie in einer Fremdwanne sitzen und baden trotzdem weiter, Herr Dr. Kloebner!" "Von Baden kann ja keine Rede sein, es ist doch kein Wasser in der Wanne!" 

Max&Moritz - die Rentner-Version!

Max und Moritz als alte Knaben: Das hat es mir angetan. Und deswegen trage ich meine Senioren-Version der Geschichte gern mal vor, gemeinsam mit Bruno Schülzle am Bandoneon. Das Ladencafé "Biene Fritz" in Freiburg war bei zwei Aufführungen gestopft voll, und dem Publikum hat es hörbar gut gefallen. In Heimbach waren wir zu Gast, im Begegnungszentrum "Kreuzsteinäcker", und Auftritte in Staufen und Bad Krozingen stehen an. 

In der Badischen Zeitung wurde der Abend (im März in Teningen-Heimbach) sehr positiv besprochen. Gelobt wird auch die "Sprechkunst des Verfassers und die feine musikalische Begleitung".

Beim Hochschwarzwälder Kleinkunstfestival 2024 war ich im Oktober auch schon dabei mit meiner speziellen Version der Lausbubengeschichte, seinerzeit ohne Musik. Kam sehr gut an! BZ: "...Ein Kontrastprogramm gab es dann von „Verslesbrünsler“ Klaus Gülker aus Frei burg, der fünf der sieben Streiche der Figuren „Max und Moritz“des deutschen Dich ters und Zeichners Wilhelm Buschs umgedichtet hatte und mit der „Gülker-Version“ die Besucher begeisterte. Er hielt sich streng an die Busch-Version, verlegte aber die Streiche mit dem Lehrer Lämpel, einer Hühnerfarm Bolte und einem Designer in eine Zeit, in der sich Max und Moritz im Rentenalter befinden, ohne dass sie ihr Lausbubenhaftes aufgegeben hatten. „News von solch bösen Buben dringen bis in unsere Stuben, und es sind nicht nur die Jungen, auch Senioren ist’s gelungen, sich als Strolche durchzuschlagen, bis zu ihren alten Tagen. Max und Moritz heißen sie, längst in Rente, aber wie. Menschen necken, Ämter quälen, andern Zeit und Nerven stehlen–ja, das könnenbeide prächtig, und sie sind schon 66.“ Gülker ließ die Buben nicht wie Busch in der Mühle als Schrot fürs Federvieh enden, sondern gönnte ihnen das Altwerden in einem Altersheim", schreibt Thomas Biniossek in der Badischen Zeitung..

Badische Zeitung, 4. Oktober 2024 - mit einem schönen badischen Akkusativ im letzten Satz!

"Das kalte Herz": 
Frisch renoviert

Peter ist Kohlenhändler und hat ein Problem. Keiner will mehr seine Kohle, CO2 ist ein Problem, und Geld fehlt auch. Also lässt er sich mit merkwürdigen Gestalten ein, die ihm allerlei versprechen. Erkennt jemand "Das kalte Herz", die 200 Jahre alte Geschichte von Wilhelm Hauff? Ich habe sie modernisiert und bei den Literaturtagen Todtnauberg ambulant vorgetragen. Unterwegs Begegnungen mit echten (?) Waldgeistern - und viel Spaß fürs zahlreiche Publikum. Im Markgräfler Tagblatt erschien ein ausführlicher Artikel. Zitat:  Viel Applaus gab es für den reimenden Klaus Gülker, der seine Märchenversion schon vielfach präsentiert hat, aber noch nie auf einer solchen Wanderung. Das gibt es eben nur bei den Literaturtagen in Todtnauberg.

Übrigens habe ich die KI gebeten, Peters Entwicklung vom verzweifelten Kohlehändler zum erfolgreichen Solarunternehmer zu verbildlichen.  Bittesehr:

Weitere Termine sind geplant, u.a. 22. Oktober in Hinterzarten!

Was es mit den Rauhnächten auf sich hat 

Das ist eine Sache, die viele interessiert. Zur letzten Schwarzwaldvereins-Wanderung 2024 unseres Ortsvereins Hinterzarten-Breitnau kamen 30 Menschen. 2025 waren es ähnlich viele. Und es gab einiges zu erzählen: von der Wilden Jagd, die in diesen Nächten unterwegs ist, von den Vorhersagen, die möglich sind, von Sagen und Bräuchen eben, die viele noch beschäftigen. Geräuchert wurde auch, wenigstens ein bisschen: mit Räucherkegeln, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit nach Hause nehmen konnten. Nach dem (Aus-)Räuchern unbedingt die Fenster öffnen, um mit dem Rauch auch die schlechte Energie aus dem Raum zu vertreiben. (Alle Angaben ohne Gewähr ;-). Danke für die netten Fotos, die unterwegs gemacht wurden. Hier eine kleine Auswahl. 

2025 gab es zwei Wanderungen dieser Art Ende Dezember in Todtnauberg und Hinterzarten. Und 2026 natürlich wieder!

Lesen auf dem Berg 

Zum 19. Mal das Literaturfestival "Lesen auf dem Berg" in Todtnauberg, und ich glaube, 18 mal war ich dabei, mit Moderationen und auch Wanderungen. Die jüngste führte auf die Berger Höhe zur Lesung von Thomas Erle, in dessen Roman "Die Kapelle" die Fatimakapelle an diesem Ort eine Hauptrolle spielt. Ein schönes Bild: der Autor vor der Kulisse des Belchen. Zur Lesung gehörte auch Musik von Rainer Wahl - und Literatur unterwegs, die ich ausgesucht (und vorgetragen) habe. Eine runde Sache bei schönstem Herbstwetter!

Eine erlesene Wanderung 

Dichterstimmen zur Natur, zum Schwarzwald, zum Wandern - unterhaltsam, erstaunlich, berührend, die gab's 2024 bei einer Wanderung zum 25. Geburtstag des Naturparks Südschwarzwald, sowie eine Neauflage 2025.  Mit dabei: Naturpark-Geschäftsführer Roland Schöttle und zwei Dutzend Wanderinnen und Wanderer sowie ein Hund, Riccarda. Die Texte habe ich ausgesucht - und wer mehr darüber wissen und einiges nachlesen will, klickt hier 

Kappel ging 
an seine Grenzen

Das war schon eine schweißtreibende Angelegenheit: einmal entlang der Kappler Gemarkungsgrenzen ums Tal herumzuwandern war nicht nur wegen der sommerlichen Temperaturen eine Herausforderung. Es geht halt auch ziemlich steil bergauf. Aber: geschafft! Entstanden ist die Idee zur Grenzwanderung bei der Feier zum Jubiläum 750 Jahre Kappel im Jahr 2022. 

Insgesamt war der Weg rund ums Kappler Tal - jedenfalls nach der Messung in meiner Wander-App - 23,5 Kilometer lang. Dass sie möglich wurde, ist nicht zuletzt der Wandergruppe Schauinsland zu verdanken. Manfred Barhofer hat vorab nicht nur die Vesperstationen organisiert, sondern ist den ganzen Weg auch mitgewandert. 

Unterwegs mit dem 
SWR-Fernsehen

Am 10. September 2023 kam es im SWR-Fernsehen: die Sendung "Treffpunkt" erzählt vom Wandern. Mich haben sie mitgenommen sozusagen als Sidekick, als Wanderführer, und es hat Spaß gemacht, mit Moderatorin Kristin Haub und dem Team unterwegs zu sein. 

Wege zur Demokratie

"Der Freiheit eine Gasse" heißt das Hörspiel, das ich im Gespräch mit Claudia Gabler in der VHS-Hörspielreihe Lörrach vorstellen durfte. 

Es war 2023 genau 175 Jahre her, dass aufrechte Demokraten mit und um Friedrich Hecker mit einem - zunächst gar nicht so militärisch gedachten - Feldzug den Weg bereiten wollten für eine demokratische Republik. Sie starteten in Konstanz und wurde im April bei Kandern vernichtend geschlagen. Zum Jubiläum sind wir an fünf Tagen auf ihren Spuren gewandert und haben von den Demokraten von einst erzählt. 

Eine Bilanz der Aktion in der Zeitschrift des Schwarzwaldvereins,  nachzulesen HIER

Die Wächter des Moores

Sie bewachen das Hochmoor von Hinterzarten: die verschiedensten Gestalten von Adnoba bis zu den Moosmännlein, geschnitzt von Bildhauer Thomas Rees aus Kappel. Mittlerweile sind sie an Ort und Stelle angekommen und schon eine Attraktion. Zu den Stelen gehören Infotafeln, auf denen sich die passenden Texte befinden. Die kann man sich auch vorlesen lassen - von mir. Einen auch akustischen, Vorgeschmack gibt es auf der dazugehörigen Homepage, und zwar HIER

Der gedruckte Flyer zu den Moorwächtern ist in der Tourist Information Hinterzarten erhältlich.

Abgedreht im Höllental

Wie funktioniert eine Klopfsäge? Wie stellte man früher Seile her? Und was ist eine Zwillingswohnmühle? Zu den historischen Bauten am Heimatpfad Hochschwarzwald gibt es nun Videos, die alles das erklären. Fürs Filmische war Klaus Peter Karger zuständig, ich habe mich um den Text und das Sprechen des Off-Kommentars gekümmert. Im Krone-Theater in Titisee-Neustadt kamen die Videos bei einer Preview auf die große Leinwand (Foto: © Karger Film Kultur und Video) . Die Videos - hier ein Screenshot - sind auf der Seite heimatpfad.de zu sehen. 

Tun wir. 
Tun wir. 
Was dazu.

So heißt der Dokumentarfilm, der in Freiburg Premiere hatte. 90 Minuten über Widerständige, Pazifisten, Visionäre in Freiburgs Stadtgeschichte. Ich habe auch was dazu getan: nämlich meine Stimme für den Off-Text. Mehr zum Projekt ist hier nachzulesen.  

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