RÜCKBLICKE
Was so alles los war... und wie es ankam
Meine Wanderbilanz 2025: Ich habe 40 Wanderungen geführt, exakt 500 (!) Menschen waren dabei. Auch diesmal wieder waren es kleine (Moorwanderung, 4 km) und große (Hochschwarzwaldrunde, 30 km) Touren, mal waren es nur drei Gäste, mal Schulklassen mit mehr als 25 Kindern. Und dann war da noch der Klassiker Max&Moritz, aber anders als bekannt...
Danke für die Blumen!
Mir macht es Freude, mit euch wandern zu gehen. Und ich freue mich, wenn es Feedback gibt. Ein paar Stimmen in Sachen Wandern und mehr...
Ravennaschlucht-Wanderung Hinterzarten:
Eine wunderschöne Tour mit einem tollen Wanderführer. Klaus hat ein großes Wissen, hat alle Fragen beantwortet und ist super auf unsere, nicht unbedingt motivierten, Enkelkinder eingegangen. Vielen Dank
Sehr nette und informative Führung. Besonders ist auch die Einbeziehung der Kinder zu erwähnen. Absolute Empfehlung!
Zum Knöpflesbrunnen ab Muggenbrunn:
War jetzt zum 3. Mal mit Klaus raus. Es ist immer sehr interessant. Obwohl ich schon mehrfach zum Knöpflesbrunnen gewandert bin, kannte ich den Weg, den Klaus mit uns gegangen ist, zum Teil noch gar nicht.
Wunderbar, weil er auch seinen Humor durchblitzen ließ!
Rauhnächte-Tour Todtnauberg:
Ein unterhaltsamer Nachmittag in wunderbarer Natur. Klaus hat das sehr gut gemacht. Für jeden geeignet.
Guide Klaus Gülker hat die Gruppe sehr souverän mit vielen Geschichten und Infos humorvoll geleitet. Gerne wieder.
Reportage WESTWEG in Gegenrichtung
Wir waren heute in Villingen auf Ihrem Vortrag. Wir fanden die Präsentation sehr kurzweilig, super vorgetragen und die Idee mit den Statements der Wanderer sehr überzeugend. Danke dafür!!!!
Überaus gelungene Multimediareportage. Durchweg nur großes Lob von allen Teilnehmern!
Dialogforum „Miteinander Wald Erleben" Hinterzarten
Ein Talent zum Geschichtenerzählen! (...) Klaus Gülker versteht es, sein Wissen über die Region ansprechend und auf amüsante Art und Weise zu vermitteln. (...) Wer Lust auf eine Wanderung hat, die in Erinnerung bleibt, alles andere als langweilig und wirklich originell ist, ist bei ihm genau richtig!"
Mit Sauerländern im Schwarzwald unterwegs
Für einen Fast-Sauerländer wie mich war es natürlich eine Freude und Ehre, mit einer Reisegruppe der VHS Brilon-Marsberg-Olsberg fünf Tage im Schwarzwald unterwegs sein zu dürfen. Viel gesehen, viel gesprochen, viele Wolken, aber beste Stimmung!
Max&Moritz - die Rentner-Version!
Max und Moritz als alte Knaben: Das hat es mir angetan. Und deswegen trage ich meine Senioren-Version der Geschichte gern mal vor, gemeinsam mit Bruno Schülzle am Bandoneon. Das Ladencafé "Biene Fritz" in Freiburg war bei zwei Aufführungen gestopft voll, und dem Publikum hat es hörbar gut gefallen. In Heimbach waren wir zu Gast, im Begegnungszentrum "Kreuzsteinäcker", und Auftritte in Staufen, Endingen und Bad Krozingen stehen an.
In der Badischen Zeitung wurde der Abend (im März in Teningen-Heimbach) sehr positiv besprochen. Gelobt wird auch die "Sprechkunst des Verfassers und die feine musikalische Begleitung".
Beim Hochschwarzwälder Kleinkunstfestival 2024 war ich im Oktober auch schon dabei mit meiner speziellen Version der Lausbubengeschichte, seinerzeit ohne Musik. Kam sehr gut an! BZ: "...Ein Kontrastprogramm gab es dann von „Verslesbrünsler“ Klaus Gülker aus Freiburg, der fünf der sieben Streiche der Figuren „Max und Moritz“des deutschen Dichters und Zeichners Wilhelm Buschs umgedichtet hatte und mit der „Gülker-Version“ die Besucher begeisterte. Er hielt sich streng an die Busch-Version, verlegte aber die Streiche mit dem Lehrer Lämpel, einer Hühnerfarm Bolte und einem Designer in eine Zeit, in der sich Max und Moritz im Rentenalter befinden, ohne dass sie ihr Lausbubenhaftes aufgegeben hatten(... )Gülker ließ die Buben nicht wie Busch in der Mühle als Schrot fürs Federvieh enden, sondern gönnte ihnen das Altwerden in einem Altersheim", schreibt Thomas Biniossek in der Badischen Zeitung..
"Das kalte Herz":
Frisch renoviert
Peter ist Kohlenhändler und hat ein Problem. Keiner will mehr seine Kohle, CO2 ist ein Problem, und Geld fehlt auch. Also lässt er sich mit merkwürdigen Gestalten ein, die ihm allerlei versprechen. Erkennt jemand "Das kalte Herz", die 200 Jahre alte Geschichte von Wilhelm Hauff? Ich habe sie modernisiert und bei den Literaturtagen Todtnauberg ambulant vorgetragen. Unterwegs Begegnungen mit echten (?) Waldgeistern - und viel Spaß fürs zahlreiche Publikum. Im Markgräfler Tagblatt erschien ein ausführlicher Artikel. Zitat: Viel Applaus gab es für den reimenden Klaus Gülker, der seine Märchenversion schon vielfach präsentiert hat, aber noch nie auf einer solchen Wanderung. Das gibt es eben nur bei den Literaturtagen in Todtnauberg.
Übrigens habe ich die KI gebeten, Peters Entwicklung vom verzweifelten Kohlehändler zum erfolgreichen Solarunternehmer zu verbildlichen. Bittesehr:
Weitere Termine sind geplant, u.a. am 22. Oktober in Hinterzarten!
Herren im Bad - ein maritimer Abend
Maritimes im Hochschwarzwald? Ich war als Lotse, also als Moderator dabei, als der St. Petermer Frauenchor „Music for a while“ auf den Höhen des Schwarzwalds von Weite, Abenteuer und Freiheit des Matrosenlebens sang - und die Band „Shanty Peter und die Badweihermatrosengewerkschaftskapelle“ mit ihren Songs ordentlich Wellen schlug. Ach ja, und weil das (fast) kleinste Gewässer ja die Badewanne ist, durfte ich nicht nur den 30er-Jahre-Schlager "In meiner Badewanne bin ich Kapitän" singen, sondern auch mit Johannes Götz den legendären Sketch "Herren im Bad" von Loriot aufführen. Ihr kennt das schon: "Jetzt wissen Sie, dass Sie in einer Fremdwanne sitzen und baden trotzdem weiter, Herr Dr. Kloebner!" "Von Baden kann ja keine Rede sein, es ist doch kein Wasser in der Wanne!"
Was es mit den Rauhnächten auf sich hat
Das ist eine Sache, die viele interessiert. Zur letzten Schwarzwaldvereins-Wanderung 2024 unseres Ortsvereins Hinterzarten-Breitnau kamen 30 Menschen. 2025 waren es ähnlich viele. Und es gab einiges zu erzählen: von der Wilden Jagd, die in diesen Nächten unterwegs ist, von den Vorhersagen, die möglich sind, von Sagen und Bräuchen eben, die viele noch beschäftigen. Geräuchert wurde auch, wenigstens ein bisschen: mit Räucherkegeln, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit nach Hause nehmen konnten. Nach dem (Aus-)Räuchern unbedingt die Fenster öffnen, um mit dem Rauch auch die schlechte Energie aus dem Raum zu vertreiben. (Alle Angaben ohne Gewähr ;-). Danke für die netten Fotos, die unterwegs gemacht wurden. Hier eine kleine Auswahl.
2025 und 2026 gab es zwei Wanderungen dieser Art Ende Dezember in Todtnauberg und Hinterzarten. Und 2027 natürlich wieder!
Eine erlesene Wanderung
Dichterstimmen zur Natur, zum Schwarzwald, zum Wandern - unterhaltsam, erstaunlich, berührend, die gab's 2024 bei einer Wanderung zum 25. Geburtstag des Naturparks Südschwarzwald, sowie eine Neuauflage 2025. Mit dabei: Naturpark-Geschäftsführer Roland Schöttle und zwei Dutzend Wanderinnen und Wanderer sowie ein Hund, Riccarda. Die Texte habe ich ausgesucht - und wer mehr darüber wissen und einiges nachlesen will, klickt hier
Eine weitere Lesewanderung am 5. September!
Kappel ging
an seine Grenzen
Das war schon eine schweißtreibende Angelegenheit: einmal entlang der Kappler Gemarkungsgrenzen ums Tal herumzuwandern war nicht nur wegen der sommerlichen Temperaturen eine Herausforderung. Es geht halt auch ziemlich steil bergauf. Aber: geschafft! Entstanden ist die Idee zur Grenzwanderung bei der Feier zum Jubiläum 750 Jahre Kappel im Jahr 2022.
Insgesamt war der Weg rund ums Kappler Tal - jedenfalls nach der Messung in meiner Wander-App - 23,5 Kilometer lang. Dass sie möglich wurde, ist nicht zuletzt der Wandergruppe Schauinsland zu verdanken. Manfred Barhofer hat vorab nicht nur die Vesperstationen organisiert, sondern ist den ganzen Weg auch mitgewandert.
Unterwegs mit dem
SWR-Fernsehen
Am 10. September 2023 kam es im SWR-Fernsehen: die Sendung "Treffpunkt" erzählt vom Wandern. Mich haben sie mitgenommen sozusagen als Sidekick, als Wanderführer, und es hat Spaß gemacht, mit Moderatorin Kristin Haub und dem Team unterwegs zu sein.
Wege zur Demokratie
2023 waren es genau 175 Jahre her, dass aufrechte Demokraten mit und um Friedrich Hecker mit einem - zunächst gar nicht so militärisch gedachten - Feldzug den Weg bereiten wollten für eine demokratische Republik. Sie starteten in Konstanz und wurde im April bei Kandern vernichtend geschlagen. Zum Jubiläum sind wir an fünf Tagen auf ihren Spuren gewandert und haben von den Demokraten von einst erzählt.
"Der Freiheit eine Gasse" heißt das Hörspiel zu Thema, das ich im Gespräch mit Claudia Gabler in der VHS-Hörspielreihe Lörrach vorstellen durfte.
Eine Bilanz der Aktion in der Zeitschrift des Schwarzwaldvereins, nachzulesen HIER
Die Wächter des Moores
Sie bewachen das Hochmoor von Hinterzarten: die verschiedensten Gestalten von Adnoba bis zu den Moosmännlein, geschnitzt von Bildhauer Thomas Rees aus Kappel. Mittlerweile sind sie an Ort und Stelle angekommen und schon eine Attraktion. Zu den Stelen gehören Infotafeln, auf denen sich die passenden Texte befinden. Die kann man sich auch vorlesen lassen - von mir. Einen auch akustischen, Vorgeschmack gibt es auf der dazugehörigen Homepage, und zwar HIER
Der gedruckte Flyer zu den Moorwächtern ist in der Tourist Information Hinterzarten erhältlich.
Abgedreht im Höllental
Wie funktioniert eine Klopfsäge? Wie stellte man früher Seile her? Und was ist eine Zwillingswohnmühle? Zu den historischen Bauten am Heimatpfad Hochschwarzwald gibt es nun Videos, die alles das erklären. Fürs Filmische war Klaus Peter Karger zuständig, ich habe mich um den Text und das Sprechen des Off-Kommentars gekümmert. Im Krone-Theater in Titisee-Neustadt kamen die Videos bei einer Preview auf die große Leinwand (Foto: © Karger Film Kultur und Video) . Die Videos - hier ein Screenshot - sind auf der Seite heimatpfad.de zu sehen.